BRUSTKREBS-VORSORGE

Die MR-Mammographie kann Brustkrebs früher und sicherer nachweisen als Röntgen-Mammographie. Es handelt sich bei der MR-Mammographie um die empfindlichste Methode für den Nachweis von Brustkrebs (Sensitivität bis 98%, Spezifität bis 85%).

Bei der Röntgen-Mammographie hingegen ist die Sensitivität viel geringer – 30% aller Brustkrebsherde werden mit dieser Methode übersehen. Mit zunehmender Dichte des Brustgewebes sowie bei Tumoren mit einem Durchmesser zwischen 5 und 10 mm nimmt die Empfindlichkeit der Röntgen-Mammographie noch weiter ab (Sensitivität <50% bei sehr dichtem Brustgewebe)

Ein weiterer Vorteil der MR-Mammographie: Das schonende Untersuchungsverfahren. Keine Röntgenstrahlung und keine schmerzhafte Kompression der Brust.

Zur Früherkennung von Brustkrebs
  1. ohne familiäre Belastung: Strahlungsfreie Alternative zur Röntgen-Mammographie. Ab 40. Lebensjahr, jährlich. Lebensalter als Risikofaktor: Vier  von  fünf  Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, sind über 50 Jahre alt. Frauen zwischen 45 und 49 Jahren erkranken fast genauso häufig an Brustkrebs wie Frauen zwischen 50 und 59 Jahren.
  2. Mit familiärer Belastung: Bei Frauen, die Träger des Brustkrebsgens BRCA sind. Jährliche Untersuchung ab dem 30. Lebensjahr bzw. 5 Jahre bevor das jüngste Familienmitglied an Brustkrebs erkrankte.

Häufig gestellte Fragen

  • Zur Früherkennung von Brustkrebs
    1. ohne familiäre Belastung: Strahlungsfreie Alternative zur Röntgen-Mammographie. Ab 40. Lebensjahr, jährlich. Lebensalter als Risikofaktor: Vier  von  fünf  Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, sind über 50 Jahre alt. Frauen zwischen 45 und 49 Jahren erkranken fast genauso häufig an Brustkrebs wie Frauen zwischen 50 und 59 Jahren.
    2. mit familiärer Belastung: Bei Frauen, die Träger des Brustkrebsgens BRCA sind. Jährliche Untersuchung ab dem 30. Lebensjahr bzw. 5 Jahre bevor das jüngste Familienmitglied an Brustkrebs erkrankte. (Röntgen-Mammographie: niedrige Sensitivität bei jungen Frauen sowie für BRCA1-assoziierte Mammakarzinome; ausserdem bei jungen Frauen höhere Strahlenempfindlichkeit  des Drüsengewebes)
  • Wenn mit Röntgen-Mammographie / Ultraschall Brustkrebs diagnostiziert wurde. In 15% der Fälle werden mit MR-Mammographie weitere Brustkrebsherde in der gleichen bzw. in 4% der Fälle weitere Brustkrebsherde in der gegenseitigen Brust gefunden, die in Röntgen-Mammographie / Ultraschall übersehen worden sind. Zudem ist MRI die genaueste Methode für Nachweis Beteiligung Brustwand/-muskulatur.
  • Auffällige Befunde in Röntgen-Mammographie / Ultraschall, die der weiteren Abklärung mittels Biopsie bedürfen. Oftmals stellen sich nach der Biopsie die Befunde als gutartig heraus (sogenannte falsch-positive Befunde). Deshalb vor Biopsie Durchführung MR-Mammographie zur Reduzierung der falsch-positiven Befunde und Vermeidung unnötiger Biopsien.
  • Unterscheidung von Narben und Rezidiv (Wiederauftreten von Brustkrebs) nach Brustkrebsbehandlung (Operation, Strahlentherapie)
  • Primärtumorsuche bei Metastasen eines unbekannten Karzinoms (CUP-Syndrom)
  • Brustimplantate: Zustand Implantat, Silikonaustritt. Zur Beurteilung des Brustgewebes, da Röntgen-Mammographie bei Implantaten limitiert.
  • Dichtes Brustgewebe: Aussagekraft Röntgenmammographie bei dichtem Brustgewebe limitiert (Sensitivität <50% bei sehr dichtem Brustgewebe)
  • Monitoring Wirksamkeit Chemotherapie. Vermeidung unwirksamer Chemotherapien und der damit verbundenen Nebenwirkungen.

Das duktale in-situ-Karzinom ist eine Brustkrebsfrühform, bei der sich Krebszellen in den Milchgängen der weiblichen Brust befinden.

Die MR-Mammographie weist für duktale in-situ-Karzinome eine geringere Nachweisrate als für invasive Karzinome auf. Die Diagnosestellung erfolgt über morphologische Kriterien. Durch hochaufgelöste Bildgebung ist eine Sensitivität von bis zu 90% möglich.
Die Röntgen-Mammographie detektiert duktale in-situ-Karzinome hauptsächlich  durch  den  Nachweis von Mikroverkalkungen. Problem: Nur ca. 65% der duktalen in-situ-Karzinome weisen Mikroverkalkungen auf.

Die Diagnostik von duktalen in-situ-Karzinomen gelingt am besten durch die  Kombination von Röntgen- und MR-Mammographie.

Die Untersuchung sollte optimalerweise zwischen 7.-14. Zyklustag durchgeführt werden. Bei postmenopausaler Hormonsubstitution sollten die Hormone 6 Wochen vor Untersuchung abgesetzt werden.

Ca. 20 – 30 Minuten

Die Untersuchung erfolgt in Bauchlage. Eine Injektion eines MR-Kontrastmittels (nicht jodhaltig) ist notwendig.

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