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Spitzenmedizin in der Ostschweiz

Im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten. Unsere Aufgabe ist es, Ihnen Gewissheit über den Stand Ihrer Gesundheit zu bieten. Hier finden Sie Informationen über unser umfassendes Leistungsspektrum aus dem Bereich der Radiologie, die Untersuchungsformen, deren verschiedene Anwendungsbereiche und die Untersuchungsabläufe in unserem Institut. Machen Sie sich ein Bild von der RIS Radiologie im Silberturm als zentrale Adresse für Ärzte und Kliniken bei radiologischen Fragestellungen.

Magnetresonanztomographie (MRI 3T)

Die Magnetresonanztomographie (auch Kernspintomographie genannt) ist das jüngste, innovativste und modernste radiologische Untersuchungsverfahren. Durch eine MRI-Untersuchung können grosse Mengen an Schichtaufnahmen aus allen Körperregionen in allen Raumebenen gewonnen werden.

Das erlaubt eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen. Eine MRI-Untersuchung kommt daher in der medizinischen Diagnostik immer dann zum Einsatz, wenn Strukturen und Funktionen der Gewebe und Organe im Körper dargestellt werden sollen.

Im Gegensatz zum konventionellen Röntgen und zur Computertomographie (CT) werden die Bilder bei der Magnetresonanztomographie nicht durch die Anwendung von Röntgenstrahlen, sondern durch ein Magnetfeld in Kombination mit Radiowellen gewonnen.

Computer-Tomographie (CT)

Bei der Computertomographie werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder des Körpers erzeugt. Wie bei herkömmlichen Röntgenuntersuchungen macht man sich dabei die unterschiedliche Durchlässigkeit der verschiedenen Körpergewebe für Röntgenstrahlen zunutze.

Je dichter ein Gewebe ist, desto schlechter lässt es sich durchstrahlen. Während sich in Röntgenbildern alle Gewebe überlagern und ein Projektionsbild entsteht, ist es mit Hilfe der Computertomographie möglich, die einzelnen Gewebe überlagerungsfrei abzubilden. Mit Hilfe unserer modernen Computertomographen lassen sich somit millimetergrosse Strukturen, die sich zum Teil nur gering in ihrer Durchlässigkeit für Röntgenstrahlen unterscheiden, differenzieren.



Neben den rein diagnostischen Untersuchungen am CT ist es auch möglich, mit Hilfe der CT-Technik minimalinvasive Eingriffe, zum Beispiel im Rahmen einer Schmerztherapie an der Wirbelsäule oder für diagnostische Punktionen, durchzuführen.

Digitales Röntgen

Im Rahmen einer Röntgenuntersuchung werden unterschiedliche Körperregionen und -gewebe mithilfe von Röntgenstrahlen dargestellt. Die einfachste Methode ist die Röntgenaufnahme, die als einzelnes Bild, zum Beispiel bei der Darstellung von Knochen oder der Lunge, angefertigt wird.



Die moderne Form des konventionellen Röntgens ist das digitale Röntgen. Die Bilderstellung erfolgt ohne Verwendung eines Films.Mit einem elektronischen Detektor wird die durch den Körper tretende Röntgenstrahlung gemessen, nachträglich in digitale Signale umgewandelt und dann in einem Computer weiter bearbeitet.

Die Computertomografie (CT) ist ebenfalls eine Röntgenuntersuchung. Sie ist im Laufe der Jahre durch technische Verfeinerungen und Neuentwicklungen entstanden. Auch die Mammographie gehört zu den Röntgenuntersuchungen.

Mammographie

Die Mammographie wird insbesondere zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) eingesetzt. Sie ist zurzeit der höchste Standard, um Brustkrebsvorstufen oder frühe Tumorstadien zu erkennen. Bei rechtzeitiger Entdeckung sind die Heilchancen hervorragend. Deshalb ist hier die Vorsorge zur Früherkennung besonders wichtig. Ausserdem dient die Mammographie auch zur Abklärung von Tastbefunden und zur Überwachung bei sogenannten Risikopatientinnen.

Darüber hinaus bieten wir zusätzlich die Untersuchung der Brust mittels Ultraschall und Magnetresonanztomografie an. Mit der MR-Mammographie (MRM) steht heute ein Verfahren zur Verfügung, das eine bislang unerreichte Sensitivität bei der Diagnostik des primären Mammakarzinoms wie auch bei der Diagnostik selbst kleinster Rezidivherde in der vortherapierten Brust bietet.

Damit Sie als Patientin oder Patient von den Vorteilen des Verfahrens profitieren können, ist ein gezielter und sachgerechter Einsatz des Verfahrens sowie eine optimale Untersuchungstechnik unabdingbare Voraussetzung. Zur histologischen und cytologischen Abklärung unklarer Befunde besteht in unserem Institut zudem die Möglichkeit einer schonenden MR-gesteuerten Probeentnahme.

Ultraschall

Ultraschall (Sonographie) ist ein vollkommen ungefährliches Verfahren, das gänzlich ohne Strahlenbelastung auskommt und dadurch sogar bei Schwangerschaft gefahrlos angewendet werden kann. Das Prinzip des Ultraschalls beruht auf der Anwendung von Schallwellen im nicht hörbaren Bereich. Diese ermöglichen die Erstellung zwei- und dreidimensionaler Bilder nahezu aller Organe des Menschen. Dabei können krankhafte Veränderungen im Bild erkannt, gewertet und dokumentiert werden.

Bei einer Auflösung von bis zu 0,15 mm handelt es sich um ein hochauflösendes und damit sehr genaues diagnostisches Verfahren. Da es sich um ein „Live-Bild“ handelt, können auch funktionelle Störungen erkannt werden.

Schmerztherapie

Die computer-tomographisch geführte Schmerzbehandlung ist eine anerkannte Behandlungsmethode bei akuten oder chronischen Schmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen. Bei diesem Verfahren werden unter computer-tomographischer Führung und Kontrolle gezielt schmerzlindernde Medikamente an den Ort der Schmerzentstehung gebracht. Die CT-geführte Schmerztherapie kann kurzfristig wiederholt werden und ist in bis zu 80 Prozent aller Fälle erfolgreich.

Das spezielle Vorgehen ermöglicht neben der präzisen und korrekten Platzierung der Medikamente auch eine gefahrlose Durchführung des Eingriffes bei geringstem Risiko einer unbeabsichtigten Verletzung benachbarter Strukturen. Komplikationen der computer-tomographisch geführten Schmerztherapie sind selten. Die eingesetzte Röntgenstrahlung ist im Vergleich mit dem Nutzen und der Sicherheit der CT-geführten Schmerzbehandlung gut vertretbar.

Über die verschiedenen Therapie- und Behandlungsformen informieren wir Sie gerne.