Öffnungszeiten

Mo bis Fr 07:00 - 19:00 Uhr
Samstag nach Vereinbarung

Patienteninformation

Am Anfang des gemeinsamen Weges steht oft die Überweisung eines Arztes in unser Institut. Ein Moment, der vielfach Fragen aufwirft. Welche Untersuchungen oder Behandlungen warten auf Sie als Patient? Was bedeuten die möglichen Diagnosen, und welche Methoden werden angewendet? Einen ersten Überblick zum Spektrum der Radiologie erhalten Sie unter Leistungen. Im persönlichen Gespräch gehen wir gerne auf Ihre individuellen Fragen ein.

Was erwartet mich

Unser Leistungsangebot umfasst sämtliche konventionellen Röntgenuntersuchungen sowie CT (Computer-Tomographie), MRI (Magnetresonanztomographie), Mammographie, Ultraschall und allgemeine Diagnostik.

Hochqualifizierte Ärzte und Fachpersonal garantieren medizinische Kompetenz und Fachwissen.

Konventionelle Radiologie
Magnetresonanztomographie (MRI 3T)
Computer-Tomographie (CT)
Mammographie
Ultraschall

Konventionelle Radiologie

Was ist die konventionelle Radiologie

In der konventionellen Radiologie werden Bilder mit Hilfe von Röntgenstrahlung angefertigt. Röntgenstrahlen durchdringen die untersuchte Körperregion. Je nach Dicke und Dichte der bestrahlten Körperstrukturen, erzeugen die Röntgenstrahlen eine unterschiedlich starke Schwärzung auf dem Bildempfänger. Knochen werden hell (weiss) dargestellt, Luft dunkel (schwarz).
Die erzeugten Daten werden an einen Computer weitergeleitet. Das Bild steht nach der Bestrahlung in 5 Sekunden auf dem Monitor zur Verfügung.

Konventionelle Röntgenaufnahmen sind die mit Abstand am häufigsten durchgeführten Untersuchungen in der Radiologie.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Vorbereitung
Für normale Aufnahmen sind keine speziellen Vorbereitungen nötig. Auch ist es nicht nötig, nüchtern zur Untersuchung zu erscheinen.
Die Vorbereitung beschränkt sich lediglich auf die Entkleidung der zu untersuchenden Körperregion. Besonders wichtig ist es, Schmuck (Ringe, Ohrringe, Piercing, Armbanduhr etc.) zu entfernen.

Durchführung
Die Untersuchung dauert wenige Minuten. Es werden meist mehrere Aufnahmen von derselben Körperregion in verschiedenen Positionen angefertigt.

Nach der Untersuchung
Bei konventionellen Röntgenaufnahmen werden keine Kontrastmittel und Medikamente verwendet. Darum sind Nebenwirkungen ausgeschlossen.

Die angefertigten Bilder wertet ein Radiologe aus. Der Befund erhält der zuweisende Arzt. Auf Wunsch lassen wir auch Ihrem Hausarzt eine Kopie des Befundes zukommen.

Ist eine konventionelle Untersuchung gefährlich?

Die Bilder werden mit Hilfe von Röntgenstrahlung erzeugt. Die Strahlendosis ist jedoch minimal.

Zurück zur Übersicht

Magnetresonanztomographie (MRI 3T)

Was ist eine MRI-Untersuchung?

Die Magnetresonanztomographie ist eine äusserst wertvolle, schmerzlose Untersuchung, die es den Radiologen erlaubt, Bilder von Ihrem Körperinnern zu erzeugen, die mit andern bildgebenden Methoden nicht dargestellt werden können. Dabei werden mit Hilfe eines starken, dauernd vorhandenen Magnetfeldes die Verteilung und Menge von Wasserstoffatomen im Körper gemessen und aus diesen Daten mittels eines leistungsstarken Computers Bilder erzeugt. Während der Untersuchung wird in aller Regel eine Serie von Schnittbildern in verschiedenen Ebenen und mit unterschiedlichem Bildkontrast aufgenommen.
Die MRI-Technik hat in den vergangenen 2 Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht und erlaubt heute den Ärzten, Veränderungen in Ihrem Körper früher oder weniger belastend zu entdecken, die Therapie entsprechend anzupassen und die Heilungsaussichten und/oder Lebensqualität für den Patienten zu verbessern.
Neben MRI (Magnetic Resonance Imaging) haben sich im Sprachgebrauch auch andere Begriffe wie Kernspintomographie (KST), MRT (Magnetresonanztomographie), NMR (Nuclear Magnetic Resonance) und MR eingebürgert.

Welche Organe bzw. Körperregionen können untersucht werden?

Bei der RIS werden routinemässig Untersuchungen des Kopfes, Halses, der gesamten Wirbelsäule, des Brustraumes, des Herzens, der weiblichen Brust, des Bauchraumes und des kleinen Beckens mit seinen Organen inklusive Darmtrakt, der Arme und Beine, der Hände und Füsse und sämtlicher Gelenke durchgeführt. Abklärungen der Gefässe von der Körperhauptschlagader und Hohlvene bis zu den mittleren und kleinen Gefässen des Gehirns und des übrigen Körpers werden ebenfalls täglich durchgeführt.
Dank modernem Aufnahmeverfahren kann auch der gesamte Körper zum Nachweis von Entzündungsherden oder Metastasen in einem Untersuchungsgang abgebildet werden.

Sicherheitsaspekte?

Alle unsere Untersuchungsgeräte werden regelmässigen Qualitätskontrollen unterzogen und sind dank Software-Updates stets auf dem neuesten technischen Stand.
MR-Geräte brauchen für die Bildgebung - im Gegensatz zur Computertomographie - keine Röntgenstrahlen, sondern ein starkes, konstant vorhandenes Magnetfeld, ein zusätzliches variables Magnetfeld und Radiofrequenzen, wie sie beim Radio und TV verwendet werden.
Auch wenn die MR-Untersuchung keine Röntgenstrahlen benötigt und wir sowohl Schwangere als auch Frühgeburten und Neugeborene kernspintomographisch untersuchen und es keine wissenschaftlich fundierten Daten gibt, die zeigen würden, dass die MRI für das werdende Kind schädlich ist, ist es wichtig, dass die verantwortliche medizinisch-technische Radiologie-Assistentin (MTRA) über eine allfällige Schwangerschaft informiert ist. Wir sind weiterhin sehr vorsichtig und zurückhaltend bei der Untersuchung von Frauen in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft.

Chirurgische Implantate, Stents, Prothesen?

Die allermeisten heute und in den letzten 20 Jahre verwendeten chirurgischen Implantate, Stents und Prothesen sind MR-tauglich und es besteht kein Risiko für Lockerung derselben. Gelegentlich stören diese Implantate die Bilderzeugung und sehr selten verunmöglichen sie eine korrekte Beurteilung der erzeugten Bilder.
Bei jedem Patienten wollen wir sicherheitshalber den Zeitpunkt der Implantation, den Typ und den Ort des Implantates wissen, damit wir vorgängig allenfalls notwendige Schritte einleiten können, die Untersuchung für Gerät und Patient sicher durchzuführen oder eine anderes bildgebendes Verfahren, z. B. eine Computertomographie auszuwählen. Dies gilt vor allem für Neurostimulatoren, Neuromodulatoren, Medikamentenpumpen, Gehörimplantate und Aneurysmaclips im Kopf.
Patienten mit Herzschrittmachern der neusten Generation können nur in Absprache mit dem verantwortlichen Kardiologen und unter strenger Abwägung von Nutzen und Risiko im MR untersucht werden. Patienten mit älteren Pacemakern können nicht kernspintomographisch untersucht werden und es muss eine alternative bildgebende Untersuchung gesucht werden.

Kontrastmittel, andere Medikamente

Bei einer Mehrzahl der Personen ist es nötig, im Verlaufe der MR-Untersuchung ein Kontrastmittel intravenös zu injizieren, um den Informationsgehalt der Untersuchung zu erhöhen. Unter Umständen wird die zuständige MTRA auf Anweisung des verantwortlichen Radiologen bei Ihnen, bevor Sie den Untersuchungsraum betreten, einen venösen Zugang in eine Arm- oder Handvene legen. Die von uns verabreichten Kontrastmittel zeichnen sich durch eine hervorragende Verträglichkeit aus und dürfen auch bei nierenkranken Patienten verwendet werden. Kontrastmittelreaktionen sind äusserst selten und allermeist harmlos, können aber leider wie bei allen andern Medikamenten nicht sicher ausgeschlossen werden. Sind bei Ihnen Allergien oder frühere Kontrastmittelreaktionen bekannt, kann eine Kurzinfusion mit antiallergischen Medikamenten ein erneutes Auftreten verhindern oder zumindest die Symptome wesentlich lindern.
Bei Gelenkabklärungen und speziellen Fragestellungen Ihres betreuenden Arztes injiziert ein Radiologe vorgängig verdünntes Kontrastmittel direkt in das zu untersuchende Gelenk, nachdem er mit Ihnen über Nutzen und Risiko ausführlich gesprochen und Ihre Fragen beantwortet hat.

Untersuchungen bei Kindern

Frühgeburten, Neugeborene und Kleinkinder untersuchen wir zusammen mit den betreuenden Ärzten, Anästhesisten oder Pflegenden bei der RIS, die sich vor, während und nach der Untersuchung um die kleinen Patienten kümmern. Für geplante Untersuchungen haben wir Zeitfenster reserviert, um ein möglichst ruhiges Untersuchungsklima für Kinder und Eltern zu ermöglichen. Da die Kinder während der Untersuchung ruhig liegen müssen, wird ihnen während der Vorbereitung ein Schlafmittel verabreicht.

Geräte und Feldstärke

Bei der RIS steht ein Hochfeldgerät mit 3 Tesla der Firma GE (MR Signa Excite 3T HD). Wir verwenden bei sämtlichen Untersuchungen sogenannte Oberflächenspulen, um die Bildauflösung nochmals zu steigern oder die Untersuchungszeit abzukürzen.

Platzangst, Klaustrophobie

Bei Untersuchungen des Beckens und der unteren Extremitäten bleibt der Kopf wegen der kurzen Bauweise unserer Geräte stets ausserhalb der „Röhre“. Bei den übrigen Untersuchungen treffen wir dank des grossen Querdurchmessers der „Röhre“ nur noch auf wenige Patienten, die die MR-Untersuchung gar nicht beginnen wollen oder diese vorzeitig abbrechen. In solchen Situationen können wir ein kurz wirksames angstlinderndes und beruhigendes Mittel intravenös oder über einen Nasenspray verabreichen, bei stark ausgeprägter Klaustrophobie organisieren wir eine Untersuchung, bei der der Patient schläft und von einem Anästhesieteam betreut und überwacht wird.

Terminvereinbarung

Damit wir Sie untersuchen können, brauchen wir eine Zuweisung durch Ihren behandelnden Arzt. Den Untersuchungstermin teilen wir Ihnen entweder schriftlich mit oder vereinbaren ihn telefonisch mit Ihnen. Wenn es zeitlich möglich ist, schicken wir Ihnen vorgängig Informationsmaterial mit einem Lageplan und einem Fragebogen zu, den Sie bitte ausgefüllt zur Untersuchung mitbringen.

Wie bereite ich mich vor?

Essen und Trinken, Medikamente:
Für die allermeisten MR-Untersuchungen ist keine spezielle Vorbereitung nötig und Sie können problemlos vorgängig eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen. Ebenfalls sollen alle Medikamente wie gewohnt eingenommen werden, dies gilt besonders für Diabetiker.
Falls bei Ihnen ausnahmsweise eine Untersuchung auf nüchternen Magen erfolgen soll oder andere kurzfristige Einschränkungen der Essgewohnheiten für den Erfolg der Untersuchung entscheidend sind, so teilen wir Ihnen das vorgängig mit und werden versuchen, die MRI im Verlaufe des Vormittages durchzuführen.

Kleider, Wertsachen, Piercings, Make-up:
Kommen Sie in Kleidern, die Sie leicht aus- und anziehen können und lassen Sie wertvollen Schmuck zuhause. Entfernen Sie - wenn möglich schon zuhause - alle Piercings, bei denen Sie nicht sicher sind, dass sie aus nicht-ferromagnetischem Metall bestehen. In der abschliessbaren Umkleidekabine deponieren Sie alle übrigen persönlichen Gegenstände, die Sie nicht in den MR-Raum mitnehmen können. Die verantwortliche MTRA wird Ihnen bei Bedarf helfen und allfällige Fragen gerne beantworten.

Was geschieht während der Untersuchung?

Die zuständige MTRA bringt Sie in den MR-Raum, wo Sie sich auf den Untersuchungstisch legen. Sie erhalten einen kleinen Alarmball in die Hand, mit dem Sie sich während der Untersuchung bemerkbar machen können. Gegen den Lärm geben wir Ihnen entweder Kopfhörer mit der Möglichkeit, Musik zu hören oder Ohropax-Stöpsel. Sobald Sie bereit sind, positioniert die MTRA den Teil Ihres Körpers, den wir untersuchen müssen, im Zentrum der „Röhre“ und verlässt den Raum. Während die Messungen laufen, sieht Sie die MTRA durch das Kontrollfenster sowie über eine TV-Kamera und bleibt während der ganzen Zeit über eine Gegensprechanlage mit Ihnen in Kontakt. Sobald Bilder aufgenommen werden, hören Sie das typische Klopfgeräusch, während dieser Zeit, die in aller Regel zwischen wenigen Sekunden und einigen Minuten dauert, sollen Sie so ruhig und entspannt wie möglich liegen, um eine optimale Bildqualität zu ermöglichen. Die gesamte Dauer der MR-Untersuchung liegt allermeist zwischen 20 und 45 Minuten. Sobald alle notwendigen Bilder durch den Computer berechnet und vom zuständigen Radiologen kontrolliert worden sind, führt Sie die MTRA zurück zu Ihrer Umkleidekabine. Wenn Sie umgekleidet sind und die Injektionsstelle nicht mehr blutet, dürfen Sie das Institut verlassen.

Was muss ich nach der Untersuchung beachten?

Routinemässige Einschränkungen nach einer MR-Untersuchung gibt es nicht, die normale Aktivität kann unmittelbar danach wieder aufgenommen werden, empfehlenswert ist eine reichliche Flüssigkeitsaufnahme, um die Kontrastmittelelimination durch die Nieren zu unterstützen.
Falls Medikamente von uns verabreicht werden müssen, die die Fahrtüchtigkeit herabsetzen, z. B. beruhigende und angstlösende Mittel bei Platzangst, dürfen Sie sich anschliessend nicht selber ans Steuer Ihres Fahrzeuges setzen.

Wer teilt mir das Untersuchungsresultat mit?

Der für die gesamte Untersuchung - die zwischen 200 und mehr als 1000 Bilder umfassen kann - bei Ihnen verantwortliche Facharzt für Radiologie fasst die Befunde und seine Beurteilung in einem schriftlichen Bericht zuhanden des zuweisenden Arzt zusammen, der Ihnen zusammen mit den Bildern das Untersuchungsresultat mitteilen und Ihre Fragen beantworten wird. Nur in medizinisch dringenden Fällen wird der Radiologe selber Ihnen den Befund mitteilen und die notwendigen weiteren Schritte in Absprache mit Ihnen und dem zuweisenden Arzt einleiten.

Zurück zur Übersicht

Computer-Tomographie (CT)

Was ist eine Computer-Tomographie (kurz CT)?

Die CT erzeugt mit Hilfe von Röntgenstrahlen Querschnittsbilder des menschlichen Körpers. Dabei werden je nach Bedarf in sehr kurzer Zeit (Sekunden) grosse Körperabschnitte wie Kopf, Brust-, Bauchraum, Becken und Extremitäten in hoher Qualität abgebildet. Als schnelles und jederzeit verfügbares Schnittbildverfahren kann sie ein breites Spektrum von Fragestellungen beantworten. In unserem Institut stehen Ihnen die modernsten Computertomographen zur Verfügung.

Wie funktioniert die Computer-Tomographie?

Bei modernen Computertomographen rotiert kontinuierlich eine Röntgenröhre um den Aufnahmetisch herum und sendet fächerförmig Röntgenstrahlen durch den Körper. Auf der gegenüberliegenden Seite der Röntgenröhre befindet sich ein Aufnahmesystem (Detektor), welches die unterschiedliche Abschwächung der Röntgenstrahlen durch verschiedene Strukturen im Körper aufzeichnet. Aus diesen Messwerten (Schwächungswerten) berechnet ein Computer Querschnittsbilder der untersuchten Region. In der Nachbearbeitung können die durch den Computer generierten Bilder in unterschiedlichen drei-dimensionalen Darstellungsformen betrachtet werden, um ein anschauliches Abbild der untersuchten Körperregion zu erhalten.

Möglichkeiten

Prinzipiell ist es möglich, jedes Organ des Körpers einschliesslich des Gefässsystems (als CT-Angiographie bezeichnet) zu untersuchen.

Vorbereitung

Sie erhalten von unserem Sekretariat eine Einladung, in der alle für Sie notwendigen Informationen enthalten sind. Für die allermeisten Untersuchungen müssen Sie keine besonderen Vorbereitungen treffen. Lediglich bei ganz bestimmten Fragestellungen zur Untersuchung der Verdauungsorgane (wie Dünndarm- und Dickdarmdarstellungen) ist es vorteilhaft, wenn Sie mit nüchternem Magen erscheinen. Dies wird Ihnen aber genau in unserem Aufgebot mitgeteilt.
Um die Unterscheidung von gesundem und krankem Gewebe zu verbessern, ist es bei manchen Fragestellungen notwendig, ein Kontrastmittel in eine Vene zu injizieren. Dies geschieht meist über ein oberflächiges Blutgefäss in der Ellenbeuge. Bei bestimmten orthopädischen Fragestellungen kann es auch notwendig werden, dies direkt in das zu untersuchende Gelenk (z.B. Schulter oder Hüfte) zu applizieren.

Die verwendeten Kontrastmittel sind im allgemeinen sehr gut verträglich. Selten kann es zu Nebenwirkungen wie Uebelkeit oder Hautausschlag kommen, die sich von alleine oder nach Medikamentengabe innerhalb kürzester Zeit vollständig rückbilden.
Wenn bei Ihnen eine Allergie gegen bei allfälligen Voruntersuchungen bereits verwendeten Kontrastmitteln bekannt sein sollte, bitten wir Sie, dies vor der Untersuchung zu melden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die gesamte Untersuchung mittels Computer-Tomographie dauert in der Regel nur einige Minuten. Je nach Fragestellung kann es nötig sein, dass Sie einige Becher mit Kontrastmittel trinken müssen. Das ist unschädlich und erlaubt eine bessere Abgrenzung der inneren Organe und des Darmes auf den aufgenommenen Bildern.
Die Untersuchung erfolgt meist in Rückenlage auf einer Patientenliege. Die Patientenliege bewegt sich während der Aufnahme langsam durch eine Öffnung im Computertomographen hindurch. Sie werden durch ein Atemkommando aufgefordert, Ihren Atem einige Sekunden anzuhalten.

Ergebnis

Nach der Untersuchung werden die angefertigten Bilder vom Radiologen ausgewertet und ein Bericht mit den erhobenen Resultaten an den zuweisenden Arzt versendet. Auf Wunsch schicken wir eine Befundkopie auch an Ihren Hausarzt.

Ist eine Computer-Tomographie gefährlich?

Die Computer-Tomographie verwendet Röntgenstrahlen zur Darstellung der Körperstrukturen. Damit ist eine gewisse Strahlenbelastung verbunden, welche höher als bei einer "normalen" Röntgenaufnahme der Lungen ist. Die Computer-Tomographie hat jedoch eine ungleich höhere diagnostische Aussagekraft verglichen mit konventionellen Röntgenmethoden.
Intravenös verabreichtes Kontrastmittel kann zu einem intensiven Wärmegefühl führen. Dieses besteht aber nur für die kurze Zeitdauer der Injektion. Ernste Kontrastmittelnebenwirkungen sind sehr selten.

Die Notwendigkeit zu einer Untersuchung mittels Computer-Tomographie wird von Ihrem zuständigen Arzt gestellt. Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne unter Tel. 071 243 20 20 kontaktieren, Sie werden dann mit der zuständigen Fachperson verbunden.

Zurück zur Übersicht

Mammographie

Was ist eine Mammographie?

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust, welche Veränderungen sichtbar machen kann, bevor diese tastbar sind.
Die Mammographie ist die wichtigste Untersuchungsmethode bei Brusterkrankungen. Sie wird zur Abklärung bei Symptomen (z.B. wenn ein Knoten ertastet wird, bei Schmerzen oder Hautrötungen, bei eingezogener Brustwarze etc.) aber auch als Screening-Methode zur Brustkrebs-Früherkennung eingesetzt.

Vorbereitung

Sofern sie noch eine regelmässige Menstruation haben, empfehlen wir Ihnen die Mammographie in den ersten 10 Tagen nach Zyklusbeginn durchführen zu lassen, da zu diesem Zeitpunkt die Brust am wenigsten empfindlich ist. Grundsätzlich ist die Mammographie jedoch jederzeit möglich.
Sie sollten am Untersuchungstag auf Deodorant, Hautpuder und Körpercremen im Achsel- und Brustbereich verzichten, da diese mitunter kleinste Metallpartikel enthalten und somit Mikroverkalkungen vortäuschen können.
Besonders wichtig sind allfällige Voraufnahmen zum Vergleich. Sollten Sie im Besitz früherer Mammographie-Aufnahmen sein, bringen Sie diese bitte immer zur Untersuchung mit.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Für die Röntgendarstellung wird Ihre Brust auf den Untersuchungstisch gelegt und unter Zug vorsichtig zusammengedrückt, wobei die Bildqualität umso besser und die Strahlenbelastung umso geringer ist, je mehr die Brust komprimiert wird. Dieses Zusammendrücken bringt keine Nachteile für das Gewebe, wird aber von den meisten Frauen als unangenehm empfunden. Es ist wichtig, dass Sie der Röntgenfachfrau mitteilen, wenn es für Sie zu schmerzhaft wird.
Routinemässig werden Aufnahmen beider Brüste von oben nach unten und schräg seitlich durchgeführt, gelegentlich ergänzt durch weitere Zusatzaufnahmen. Sehr oft wird bei mammographisch dichtem, wenig strahlendurchlässigem Drüsengewebe, sowie bei unklaren Herd- und Tastbefunden eine ergänzende Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt. Diese wird - wenn immer möglich - direkt im Anschluss an die Mammographie durchgeführt.

Ergebnis

Nach der Untersuchung werden die angefertigten Bilder von zwei Radiologen ausgewertet und ein Bericht mit den erhobenen Resultaten an den zuweisenden Arzt versendet. Falls weitere Abklärungen notwendig sein sollten, werden Sie dafür, nach Rücksprache mit dem Zuweiser, von uns aufgeboten werden.

Zurück zur Übersicht

Ultraschall

Information zur Untersuchung

Ultraschall oder auch Sonographie genannt, ist die Anwendung von Ultraschallwellen (vergleichbar der Schallwellen in Sprache oder Musik) als bildgebendes Verfahren unter anderem zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin.
Alle wasserhaltigen, blutreichen Organe sind mit den Ultraschall in der Regel gut zu untersuchen. Schlecht zu beurteilen sind alle gashaltigen Strukturen oder von Knochen bedeckten Organe, zum Beispiel der Knochen selbst, das Knochenmark, der Darm (insbesondere bei Blähungen), die Lunge oder das Gehirn.
Aus diesem Grund wird für die Untersuchung ein wasserhaltiges Gel verwendet, dass die Signalankopplung des Schallkopfes an die Haut unter Vermeidung von Lufteinschlüssen ermöglicht.
Manche Organe sind im Normalzustand schwierig, im krankhaft vergrösserten Zustand dagegen ganz gut erkennbar und zu beurteilen wie z. B. der Blinddarm, die Harnleiter oder die Nebennieren.
Von der Ultraschalluntersuchung sind keinerlei schädlichen Nebenwirkungen zu erwarten, weshalb diese Untersuchung auch bei schwangeren Frauen routinemässig bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird.
Die Untersuchung dauert meist ca. 20-30 Minuten (je nach Untersuchungsgebiet und Fragstellung). Für verschiedene Fragestellungen werden Sie vom Untersucher zeitweise Atemkommandos erhalten um Organe die sich im Bauchraum befinden ohne Bewegung untersuchen zu können, besser einsehen zu können oder um verschiedene Phänomene zur Beurteilung des Blutflusses zu erzeugen.
Daneben ist ein wesentlicher Vorteil der Sonographie die Möglichkeit der dynamischen Untersuchung; das heisst, die Organe können ohne Zeitverzögerung in Bewegung beobachtet, analysiert und dokumentiert werden.

Indikationen

Für die Ultraschalldiagnostik gibt es eine Vielzahl von Indikationen von denen im Folgenden die Wichtigsten aufgelistet sind.
Die Ultraschalluntersuchung steht hierbei oftmals am Anfang der Diagnostik und kann richtungsweisende Hinweise für die weitere Diagnostik, gegebenenfalls ergänzende Untersuchungsmethoden und die anschliessende Therapie liefern.

Kopf, Gehirn, Wirbelsäule
Im Bereich des Zentralnervensystems (Gehirn/Rückenmark) wird der Ultraschall nur bei Säuglingen durchgeführt. Bei Erwachsenen ergibt sich hierfür keine Indikation.
Im Bereich des Gesichtsschädels wird der Ultraschall von spezialisierten Fachärzten zur Untersuchung der Nasennebenhöhlen oder der Augäpfel eingesetzt.

Bewegungsapparat, Skelett, Muskelapparat
Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften führt mineralisierter Knochen zur kompletten Schallauslöschung, sodass knöcherne Strukturen oder von Knochen bedeckte Bereiche nicht mit dem Ultraschall untersucht werden können.
Zur Untersuchung von Bandstrukturen (z. B. Aussenbänder am Sprunggelenk) und zur Beurteilung von Muskelprozessen (z. B. Muskelrisse und Blutergüsse) ist der Ultraschall hervorragend geeignet.

Hals, Brustkorb (Thorax)
Im Halsbereich eignet sich der Ultraschall hervorragend zur Beurteilung von Weichteilprozessen, der Schilddrüse, der Speicheldrüsen und zur Beurteilung von Lymphknoten. Im Bereich des Brustkorbes ist der Ultraschall durch die knöcherne Rippenbegrenzung nur eingeschränkt einsetzbar.
Spezialisierte Fachgebiete (z.B. Kardiologie, Herzchirurgie) setzen den Ultraschall zur Untersuchung des Herzens ein (Echokardiographie, Herzecho).

Bauch, Abdomen
Hervorragende Beurteilung der Organstrukturen von Leber, Gallenblase/Gallengänge, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse, Blase und inneres Genitale. Der Darm ist in Abhängigkeit von der Fragestellung oft nur eingeschränkt zu beurteilen. Häufig wird der Ultraschall allerdings bei der Diagnostik der Blinddarmentzündung eingesetzt.
Bei Fettleibigkeit ist die Beurteilung zum Teil erheblich eingeschränkt, sodass ggf. ergänzende Untersuchungsmethoden erforderlich sind.

Gefässe (Arterien und Venen)
Mit dem Ultraschall ist die Untersuchung von arteriellen Gefässen (Schlagadern) und Venen in nahezu allen Körperbereichen möglich. Als Einschränkungen sind das Gehirn und der Brustkorb zu nennen, jedoch sind auch hier mit speziellen Techniken bestimmte Aussagen möglich.
Zum Einsatz kommt der Ultraschall in Verbindung mit der Dopplertechnik insbesondere in der Diagnostik der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), in der Diagnostik von zerebrovaskulären Erkrankungen (z. B. Einengungen der Halsgefässe), in der Diagnostik und Verlaufsbeurteilung von Aussackungen der Bauchschlagader (Aneurysma, BAA) sowie in der Diagnose und Beurteilung von Thrombosen in Venen der oberen und unteren Extremitäten.

Brust
Die Untersuchung der Brust ist in den überwiegenden Fällen als Ergänzungsuntersuchung zur Mammographie einzuordnen und kann nützliche Zusatzinformationen liefern. Mehr Information hierzu finden Sie unter Mammographie.

Ultraschall gesteuerte Biopsien
Mit Hilfe des Ultraschalls können Gewebeproben aus gut zugänglichen Organen oder Strukturen zielsicher und risikoarm unter Echtzeit entnommen werden.
Komplikationen durch die Biopsie (Gewebeprobe) selber sind selten und werden mit Ihnen persönlich vor der Untersuchung detailliert besprochen.

Komplikationen

Die reine Ultraschalldiagnostik ist nicht invasiv und verwendet unschädliche Schallwellen zur Bilderzeugung.
Aufgrund der genannten Tatsachen sind keine Komplikationen durch die Ultraschalluntersuchung selbst zu erwarten.

Strahlenbelastung

Durch das Prinzip der Bildgebung mit Ultraschallwellen kommt es zu keinerlei Strahlenbelastung. Eine nachhaltige schädigende Wirkung der Ultraschallwellen ist nicht bekannt.

Kontraindikationen

Es gibt keine Kontraindikation für die Ultraschalluntersuchung.
Das heisst jedoch nicht, dass die Ultraschalluntersuchung jederzeit und bei jedem Patienten sinnvoll ist und dass sie in jedem Fall zu einer Diagnose führen kann.
Bei Fettleibigkeit sind bestimmte tiefer liegende Körperregionen zum Teil nicht zu beurteilen und müssen durch diagnostische Alternativverfahren (Computertomographie/Kernspintomographie) ersetzt oder ergänzt werden.

Patientenvorbereitung

Das Ergebnis der Ultraschalluntersuchung hängt teilweise von der Patientenvorbereitung ab.
Nachfolgend finden Sie Hinweise welche speziellen Vorbereitungen im Ultraschall bei den jeweiligen Untersuchungsgebieten notwendig sind.
Wir bitten Sie diese Vorbereitung auch in Ihrem eigenen Sinne zur Erzielung der bestmöglichen Aussagekraft einzuhalten.

Oberbauch, Bauch, Abdomen
Diese Untersuchungen werden meist am Vormittag durchgeführt.
Zur Untersuchung sollten Sie nüchtern sein, d.h. keine Speisen oder Getränke am Morgen vor der Untersuchung zu sich nehmen.
Sollten Sie verstärkt unter Blähungen leiden kann auch eine entsprechende entblähende Vorbereitung, nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, sinnvoll sein.
Zur Beurteilung des Unterbauches sollte die Harnblase gefüllt sein.
Gehen Sie nicht unmittelbar vor der Untersuchung zum Wasser lassen, sofern dies für Sie möglich ist.

Gefässuntersuchungen Bauch, Abdomen (Nierengefässe, Hauptschlagader)
Für diese Untersuchung gelten die gleichen Vorbereitungsempfehlungen wir zur Untersuchung des Oberbauches (siehe oben).

Gefässuntersuchungen Hals, obere Extremität (Arme), untere Extremität (Beine)
Zur Untersuchung der Halsgefässe oder der Gefässe von Armen oder Beinen brauchen Sie selbstverständlich nicht nüchtern zu sein.
Wir bitten Sie um entsprechende hygienische Vorbereitung (z. B. Fusshygiene).

Schilddrüse
Es bedarf keiner spezieller Vorbereitungen.

Bewegungsapparat
Es bedarf keiner spezieller Vorbereitung.
Wir bitten Sie um entsprechende hygienische Vorbereitung (z. B. Fusshygiene).

Brustdrüse
Es bedarf keiner spezieller Vorbereitung.
Wir bitten Sie um entsprechende hygienische Vorbereitung (z. B. Achselhygiene/ Deodorant bei zusätzlicher Mammographie bitte vermeiden).
Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Mammographie.

Zurück zur Übersicht

Ihre Meinung

Auf hohem Niveau laufend noch besser werden: Das ist unser Anspruch. Um unsere Abläufe zu verbessern und die medizinische Qualität weiter zu erhöhen, sind wir auf Ihre Rückmeldung angewiesen. Mit Ihrer Stimme helfen Sie uns, etwaige Schwachstellen zu erkennen und unseren Service für Sie weiter zu verbessern. Auch über Ihre Anerkennung freuen wir uns natürlich.

Wie war Ihr erster Eindruck von unserem Institut?*
Wurden Sie freundlich und zuvorkommend empfangen?*
Wie beurteilen Sie die Wartezeit bis zur Behandlung?*
Wurden Sie über den Untersuchungsablauf gut aufgeklärt?*
Verlief Ihr Untersuch reibungslos und speditiv?*
Würden Sie das RIS weiterempfehlen?*